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Über uns.

/ Über uns.

Stadtpiraten Freiburg e.V. ist ein Hafen der Hoffnung ein Ort der Begegnung,
der Ermutigung und des gemeinsamen Wachsens.

Hier erleben junge Menschen Wertschätzung, entdecken ihre Stärken und wachsen zu hoffnungsvollen Mitgestalter*innen unserer Gesellschaft heran.
Gemeinsam mit rund 80 engagierten Ehrenamtlichen begleiten wir sie im „Dazwischen“ – mit Herz, Verlässlichkeit und einem festen Blick auf eine gute Zukunft.

/ Unsere Vision.

Hoffnung geben.
Perspektiven schaffen.
Für eine Generation, die ihren Platz findet
und unsere Gesellschaft mitgestaltet.

Wir glauben an das Potenzial in den Kindern und Jugendlichen in Freiburger Flüchtlingswohnheimen – und in ihren Familien.
Deshalb fördern wir diese junge Generation und beziehen ihre Eltern mit ein.

Im Fokus steht die Erfahrung: Du bist gewollt, begabt und geliebt.

Dazu kommen der Erwerb sozialer Kompetenzen und der gemeinsame Diskurs über tragfähige Werte. Geflüchtete Kinder sind wertvolle, eigenständige Persönlichkeiten mit Bedürfnissen und Rechten – wie jedes Mädchen und jeder Junge auf der Welt. Sie sind in erster Linie Kinder. Ehrenamtliche Mitarbeitende begleiten Kinder, Jugendliche und ihre Familien persönlich, geben Halt und helfen, die Zeit im „Dazwischen“ in Freiburg bestmöglich zu gestalten. Neben wöchentlichen Gruppenangeboten bieten wir Kunst- und Sportworkshops sowie Freizeitcamps an. Stadtpiraten Freiburg e.V. nimmt diese jungen Menschen und ihre Eltern in den Blick – mit dem Ziel, ihr Leben nachhaltig positiv zu prägen. Wir arbeiten dafür, dass unsere Teilnehmenden hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.

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/ Unser Leitbild.

christlicher Glaube.

Als Christen unterschiedlicher Konfessionen glauben wir, dass jeder Mensch von Gott gewollt, begabt und geliebt ist. Das bedeutet: Wir begegnen jedem Menschen jeder Kultur und jeder Biografie mit Liebe und Wertschätzung. Wir arbeiten stärkenorientiert, fehlerfreundlich, kreativitätsfördernd und partizipativ. Wir wollen unsere Augen vor Menschen in schwierigen Lebensverhältnissen nicht verschließen, sondern praktische Hilfe leisten.

Wir verstehen unser Handeln nicht als religiöse Pflicht und distanzieren uns ausdrücklich von manipulativer oder gewalttätiger Verbreitung von Glaubensinhalten. Der christliche Glaube stellt keine Zugangsbedingung zu unseren Angeboten dar. Wir wollen jeden Menschen unabhängig von Herkunft, Biographie, Geschlecht, Religion und Kultur gleich behandeln und ihm mit Respekt und Wertschätzung begegnen.

diakonisches Handeln.

Mit unserer Arbeit zielen wir darauf ab, der strukturellen Benachteiligung und persönlichen Resignation der Geflüchteten in Freiburg entgegenzuwirken. Die geflüchteten Kinder und Jugendlichen sehen sich mit einer enormen Bewältigungsherausforderung konfrontiert: Sie sind auf unterschiedlichsten Wegen nach Freiburg gekommen. In vielen Fällen bringen sie nicht nur eine belastende Fluchterfahrung mit sich.

In der Gegenwart müssen sie oftmals mit einem unklaren Aufenthaltsstatus leben. Diese Entwurzelungserfahrung aus dem Herkunftsland und die gleichzeitig unklare Bleibeperspektive bringt eine enorme psychosoziale Herausforderung in sich. Diese Existenz im „Dazwischen“ - in Freiburg - gilt es mit den Kindern und Jugendlichen auf die bestmöglichste Art und Weise zu gestalten. Für unser Handeln bedeutet dies: Wir begegnen den Menschen lebensweltorientiert auf persönlicher Ebene und nehmen sie in ihren individuellen Alltags- und Lebensweltbezügen wahr. Vorrangiges Ziel ist die Förderung und Stärkung der Selbst- und Sozialkompetenzen zur Erweiterung des individuellen Handlungsspielraumes. Damit befähigen wir sie, ihr Leben aktiv zu gestalten und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Lebensweltorientierung.

Wir begegnen den Menschen lebensweltorientiert auf persönlicher Ebene und nehmen sie in ihren individuellen Alltags- und Lebensweltbezügen wahr. Wir knüpfen bei den Heranwachsenden an vorhandene Potentiale an, stärken diese und setzen weitere Impulse für ihre Entwicklung. 

ehrenamtliches Engagement.

Unsere Struktur einer breiten ehrenamtlichen Basis begünstigt Integrationsarbeit: Es findet eine unmittelbare Übertragung der praktischen Erfahrungen in den Alltag aller Beteiligten statt. Mit der Arbeit möchten wir zudem den gesellschaftlichen Diskurs über Religion und Glaube, soziale Verantwortung, Rassismus sowie über Ausgrenzung fördern. Das geschieht dann besonders gut, wenn viele Menschen involviert sind.

Unsere Mitarbeiter*innen durchlaufen einen Einführungsprozess. Dazu zählt die Teilnahme an einem Einführungsgespräch und einem Intro, bei dem grundlegende Werte und Arbeitsweisen besprochen werden. Kontinuierliche Begleitung findet im Rahmen von Schulungen und Reflexionssitzungen statt. Wir setzen folgende Schlüsselqualifikationen voraus: Konflikt- und Kompromissfähigkeit, Zuverlässigkeit, interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen sowie die Fähigkeit persönliche Grenzen zu definieren und zu kommunizieren.

Handlungsbausteine.

Unser Handeln ist auf Nachhaltigkeit, Transparenz, Qualität und Wirkungsorientierung ausgerichtet. Unsere Mitarbeiter*innen fördern wir gabenorientiert. Die Vereinsstruktur ist geprägt von flachen Hierarchien, lebendiger Demokratie und Wertschätzung des Einzelnen.

Mit den Angeboten wird die gesellschaftliche Teilhabe der Geflüchteten gestärkt. 

Dabei steht der Dialog über Glaube und Religion, die Förderung von Bildung, Gesundheit, Selbstwert, sozialen und interkulturellen Kompetenzen im Fokus des Handelns. Dies impliziert auch den Erwerb von lebenspraktischer Erfahrung, Konfliktfähigkeit, sinnvoller Freizeitgestaltung und der Aufbau eines tragfähigen Beziehungsnetzwerkes.

Kooperationspartner.

Gemeinsam können wir viel mehr verändern als alleine. Die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen ist fester Bestandteil unserer Arbeit: Unsere Partner sind Schulen, freie Bildungseinrichtungen, Vereine, Erlebnispädagogen und Kirchen.

Vorrangiges Ziel ist die Förderung und Stärkung der Selbst- und Sozialkompetenzen zur Erweiterung des individuellen Handlungsspielraumes. Damit befähigen wir sie, ihr Leben aktiv zu gestalten und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

/ Unsere Bereiche.

konkret bauen wir an unserer Vision in folgenden
drei Bereichen:

gewollt. begabt. geliebt.

Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung. 

Jeremia 29:11

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